
| 13.06.2005 Makrolon® für Sicherheit und Brillanz Materialeigenschaften von Polycarbonat überzeugen in Baseler Bühnenbild
Darmstadt, 9. Mai 2005. Makrolon® Platten von Bayer Sheet Europe eignen sich neben industriellen Anwendungen auch für künstlerische Projekte – das beweist das Bühnenbild der Wagner-Oper „Tristan und Isolde“ im Baseler Theater. Die außergewöhnlichen Materialeigenschaften des Polycarbonats waren ausschlaggebend dafür, dass es als Hauptbestandteil für die eindrucksvolle Kulisse gewählt wurde: Da Makrolon® die brandschutzrechtlichen Vorschriften erfüllt, sich einfach formbar und gleichzeitig sehr stabil erweist, ermöglicht es ein spektakuläres Design. Elf Türme aus Makrolon®, die aus übereinander gestapelten Luftmatratzen zu bestehen scheinen, bilden die Kulisse für die Aufführungen der Wagner-Oper „Tristan und Isolde“ im Baseler Theater. Für diesen ungewöhnlichen Effekt wurden 460 hauchdünne Polycarbonat-Platten im Thermoverfahren über eine Form gezogen, die ihnen das Aussehen aufgeblasener Luftmatratzen verleiht. Diese sind extrem stabil und gleichzeitig sehr leicht, so dass eine einfache Stahlkonstruktion als Befestigung für die gut 8 Meter hohen und über 2 Meter breiten Türme ausreicht. „Die Kombination von geringem Eigengewicht und hoher Stabilität war ein wichtiger Faktor dafür, dass für die Konstruktion des Bühnenbilds Makrolon® Platten gewählt wurden“, sagt Thorsten Jung, Segment Manager Industry and Communication bei Bayer Sheet Europe. „So konnte eine massive Unterkonstruktion entfallen, ohne bei der Kulisse Zugeständnisse beim Thema „Sicherheit“ zu machen.“ Das gilt sowohl für die Statik der Konstruktion, als auch für ihre Sicherheit im Brandfall. Makrolon® ist B1-brandschutzklassifiziert und entspricht somit den hohen Anforderungen, denen Materialien in öffentlichen Gebäuden unterliegen. Für das Bühnenbild, die Kostüme und die Inszenierung der Baseler „Tristan und Isolde“-Aufführungen zeichnet die Stuttgarter Künstlerin rosalie verantwortlich. Sie ist spezialisiert darauf, Räume und Gesamtkonzepte für Oper und Schauspiel zu gestalten und dabei starke Farben und Materialien in eine für sie ungewöhnliche Umgebung zu setzen. Die Künstlerin hatte bereits in verschiedenen Projekten, wie beispielsweise der Installation „Gewitter der Rosen“ im Jahr 2003, mit dem Werkstoff Makrolon® gearbeitet. Ihre guten Erfahrungen mit dem vielseitig einsetzbaren Werkstoff bewogen sie, mit ihm auch das Baseler Bühnenbild zu gestalten. Drei Partner sorgten dabei für das beeindruckende Gesamtergebnis der Kulisse: Bayer MaterialScience, Hersteller von Makrolon®, lieferte gut 2 Tonnen des Granulats. Bayer Sheet Europe produzierte daraus die 1,55 Meter mal 2,55 Meter großen und 1 Millimeter dicken Platten. In den Werkstätten des Hessischen Rundfunks, Frankfurt, erfolgte dann das Tiefziehen und damit die Formgebung der Matratzen. Diese wurden nach Basel geliefert und überzeugten die Bühnenbildner auf Anhieb. Neben der außergewöhnlichen Form ermöglicht es die Transparenz der federleichten Türme, diese durch Hinterleuchten und Anstrahlen mit farbigem Licht zu einem wesentlichen Bestandteil von „Tristan und Isolde“ auf der Bühne zu machen. Das Baseler Projekt zeigt, dass sich Makrolon® mit seinen Materialeigenschaften „Sicherheit“, „Transparenz“, „einfache Formgebung“ sowie „Stabilität“ und „Leichtigkeit“ nicht nur für viele industrielle Anwendungen eignet, sondern auch außergewöhnliche Gestaltungsfreiheit beim Umsetzen künstlerischer Konzepte bietet. Das beeindruckende Zusammenwirken von Material und künstlerischem Können wird bis Ende Juni gut 11.000 Zuschauer in seinen Bann ziehen. Jede der elf Vorstellungen in Basel ist bereits ausverkauft, verspricht doch das ungewöhnliche Gesamtkonzept der Aufführungen einen Hochgenuss für Wagner-Liebhaber. |
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